DER WETTBEWERB | DEINE THEMEN 2017

Drei Themen stehen Dir zur Auswahl:

NATUR PORTRAITIERT
Nimm uns mit in die Natur, lass uns über Deine Schulter schauen und zeig uns, was Du auf Deinen Erkundigungen Spannendes aufspürst und erlebst.

WASSER - GRUNDLAGE DES LEBENS   mehr Infos »
Pflanzen, Tiere und Menschen können ohne Wasser nicht leben. Es macht unseren blauen Planeten fruchtbar und bewohnbar. In all seinen Aggregatzuständen hat Wasser eine unendliche Formenvielfalt, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Wenn wir nicht umsichtig mit unserem Wasser, vor allem Süßwasser, umgehen, ist unsere Zukunft gefährdet. Wir aber sind die Regisseure unserer Zukunft, nehmen wir es in die Hand!

UMWELT - SCHÜTZENSWERT
Erzähle von Deinen Gedanken zur Umwelt.
Wo siehst Du Fortschritt im Umweltschutz, wo noch Probleme?

„Der Urstoff aller Dinge ist das Wasser und als Quelle alles Seienden ist es unerschöpflich.“ (Thales von Milet, 624 – 546 v. Chr.)

Sonderthema 2017
"Wasser - Grundlage des Lebens"


Pflanzen, Tiere und der Mensch können ohne Wasser nicht leben. Es macht die Erde fruchtbar und sorgt damit für die Nahrung. Die großen Flüsse wie z.B. der Nil, der Ganges oder der Rhein, sind Transportwege der Schiffe, sie sind die großen Lebensadern und an ihren Ufern siedeln Handel und Kultur. In den großen Weltreligionen hat Wasser noch immer eine mythisch-symbolische Bedeutung. Im Christentum wird mit Wasser getauft und im Glauben der Inder reinigt ein Bad im Ganges von allen Sünden.

Wasser ist geheimnisvoll und zeigt sich in vielerlei Gestalt. Als Wasser ist es flüssig - als Eis ist es hart und fest und als Dampf leicht und flüchtig, als Schneekristalle erscheint es in einer unendlichen Formenvielfalt. Wasser hat ein Gedächtnis und es kann sich mit jedem Element verbinden. Es versickert im Boden und macht ihn fruchtbar nach dem Regen, mit den ersten Sonnenstrahlen verdunstet es. Wasser ist immer in Bewegung.

Wasser ist auch im Alltag allgegenwärtig und steckt durch die Herstellung in jedem unserer Gegenstände. Um aus 100kg Mehl Brot zu backen benötigt man 68 Liter Wasser, d.h. ein Brot besteht zu 45% aus Wasser.

Das große Bevölkerungswachstum, die mächtige Industrialisierung, sowie die industrielle Vermarktung der Ressource Wasser sind zum brisanten Politikum geworden und machen eine gerechtere Verteilung des Wassers dringend notwendig.

So möchten wir gerade das Bewusstsein der Jugend für die Wertigkeit des Wassers fördern.
Staunen wir, mit wie wenigen Wassertropfen wir eine verdorrte Pflanze wieder zum Blühen bringen. Beobachten wir, wie oft wir täglich mit Wasser in Berührung kommen und was passiert, wenn es fehlt. Ohne genügend Wasser ist die Zukunft Aller gefährdet und wir sind die Regisseure unserer Zukunft – so unser Motto.

 

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation
kann man daran messen, wie sie Tiere behandelt.“ (Mahatma Gandhi)
„Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten,
aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“ (Arthur Schopenhauer)

Sonderthema 2016
"Ernährung von Mensch und Tier"


Die Natur ist einfallsreich, wenn es um die Ernährung der Lebewesen geht. Jedes Tier hat, eingebunden in das alles umfassende Netz der natürlichen Artenvielfalt, seine bestimmten Aufgaben im Lebenskreislauf der Natur. Die Tiere sind in ihrer Gestalt und in ihren Überlebensstrategien, Nahrung und Fortpflanzung, perfekt ihrer jeweiligen Umwelt angepasst. Wird ihre Umwelt zerstört, werden auch die dort lebenden Tiere getötet. Die Jäger unter den Tieren, wie Fuchs, Löwe, Katze, Adler, Fischreiher, Robben, Schlangen und viele Insekten, um nur einige Beispiele zu nennen, sind für die Jagd bestens ausgestattet: Ein gefährliches Gebiss, gute Adleraugen, Schnelligkeit und geschickte Jagdstrategien, wie auch raffinierte Tarnung durch Farbe und Zeichnung ihres Fells und ihrer Haut, sichern ihr Überleben. Auch die ausnahmslos Gras und Blätterpflanzen fressenden Tiere, wie zum Beispiel Kühe, Ziegen, Elefanten, Büffel, Hirsche und Rehe, schützen sich in dem sie meist in Herden oder Rudeln leben, um so gemeinschaftlich Angreifer abzuwehren. Ihr Gebiss und ihr Verdauungstrakt sind gänzlich auf die Pflanzennahrung eingestellt, Fleisch ist für sie ungenießbar. Aber auch die Pflanzen, Blätter und Früchte brauchen Nahrung, vor allem Wasser und Licht. Die zum Wachsen benötigten Nährstoffe holen sie sich mit ihren Wurzeln aus dem Boden. Dieser wird von vielen tausend Kleinstlebewesen bearbeitet und lebendig gehalten und ist damit auch Teil der großen Artenvielfalt.

Nur der Mensch ist auf keine Klimazone und auf keine spezielle Nahrung festgelegt. Sein Überleben sichern ihm nicht hervorragende, spezialisierte Fähigkeiten seines Körpers, sondern seine mentalen Fähigkeiten. Der Mensch passt sich durch Kleidung, Gerätschaften, Technik und Kultur der Natur an, um in ihr leben zu können. Er ist Fleisch- und Pflanzenesser je nach der Kultur und Umwelt in der er lebt. Der in eisigen Gefilden Robben jagende Eskimo oder der Tuareg in der heißen Sahara mit seinen Ziegen- und Kamelherden oder die in gemäßigtem Klima lebenden Ackerbauern, – es ist der Mensch der für sich – auf seine Art – die Natur nutzt. Die Essgewohnheiten sind also Teil der Kultur und der Tradition. Doch diese Kultur ist das eigene Werk des Menschen. Damit hat nur der Mensch die Verantwortung für die Natur, für die Umwelt und die Tiere. Hierzu zählt auch die soziale Verantwortung, die der Mensch für das Wohl der Gemeinschaft hat. So sind Tierhaltung, Landwirtschaft, Vorratslagerung, die Zubereitung von Speisen, Kochen, Backen, vor allem aber der Getreideanbau zentrale Themen der Esskultur. Diese ist jedoch – ohne den harmonischen und nachhaltigen Umgang mit der Natur – nicht erfolgreich.

Wir sind die Regisseure unserer Zukunft.
Die Zukunft liegt in unserer Hand!

 

Sonderthema 2015
"Die Tiere - unsere Mitgeschöpfe"


Wir brauchen die Tiere um Leben zu können.

Auch das kleinste Insekt leistet einen wichtigen Beitrag im Kreislauf der Natur ohne die Millionen Kleinstlebewesen wäre unser Boden unfruchtbar.
So vielfältig die Gestalten der Tiere sind so vielfältig sind auch Ihre Lebensformen. Wie in einem Staat eng verbunden leben zum Beispiel Bienen und Ameisen, wobei jedes Tier eine unwandelbare eigene Aufgabe hat und ein kompliziertes Kommunikationssystem zwischen den Tieren garantiert den erfolgreichen Zusammenhalt.

Die Rudeltiere, wie Wölfe, Löwen und Erdmännchen sind durch eine soziale Rangordnung eng verbunden. In großen Kolonien von tausenden von Tieren leben Pinguine und Zugvögel, aber es gibt daneben überzeugte Einzelgänger wie Eisbären, Igel und Schlangen. Auch die Lebensformen, Anpassung an die Umwelt, Jagdverhalten und Überlebensstrategien zeigen eine schier unendliche Vielfalt. Die menschliche Kulturentwicklung wäre ohne die Hilfe der Lasttiere wie Pferd, Esel, Kamel, oder dem treuen Hund als Wächter des Hauses und der Herden nicht denkbar und Wolle Seide, Fell und Leder dienten schon immer dem Menschen als Kleidung. Wie verraten unsere Kultur, indem wir die Haus und - Nutztiere statt zu pflegen, in qualvollen Massentierhaltungen einsperren.

Die Schönheit der Tiere, das bunte Federkleid der Vögel, die Farbenpracht der Schmetterlinge, elegante Gazellen oder die Kraft des Tigers haben schon immer die Künstler inspiriert und sie verewigten sie durch Bilder, Mythen und Märchen. Tiere als Symbole, z.B. die Schlange für das Böse und die Taube für den Frieden, sind aus unserem Bewusstsein nicht wegzudenken. Die Schönheit der Natur war immer Anlass für die Frage des Zusammenhangs von Natur und Kunst. Ein ewiges Thema der Kultur, mit vielfältigen Antworten - so vielfältig wie die Natur selbst.

Die Jugend hat den Naturschutz zu ihrer Sache gemacht.

Wir sind jung und brauchen die Welt!